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Spass an den Hunden von Freunden, Nachbarn und Bekannten hatte ich schon immer. Wir haben uns immer gut verstanden. Als es dann den ersten eigenen Hund gab, habe ich mir vorab endlos Gedanken gemacht, ob ich die Zeit hätte, einem Hund gerecht zu werden. Zeit und Finanzen waren da, also wurde ein williges "Opfer" ausgesucht. Der braune Labrador sollte es sein, nicht der Größte im Wurf, aber er hatte das gewisse "Etwas". Es war, als würden wir per Blickkontakt miteinander "Sprechen".
Schon eine Woche später starten wir als Team in einer Hundeschule. Dort haben wir viel gelernt und zahlreiche Bücher haben mir nach und nach erklärt, was ich teilweise intuitiv bei meinem Hund gemacht hatte. Mit der Zeit lernte ich, seine Körpersprache immer mehr zu verstehen und er verstand es immer besser, schon auf ein Sichtzeichen oder einen Blick ein Kommando auszuführen.
Mit der Zeit kamen immer mehr Leute auf uns zu und waren ganz begeistert, wie toll sich der Hund führt und wie er sich in Alltagssituationen (z. B. Spaziergänge in der Stadt, Busfahren, vor Geschäften ruhig in der Stadt warten, Begegnungen mit Kindern, laute, neue Geräusche, Besuch in Restaurants, Cafés, Einkaufszentren) benimmt. Es wurden nach und nach auch mehr Fragen zu den "Problemchen" mit dem eigenen Hund gestellt und ich gab Tipps, wie ich es bei uns gelöst habe. Die Rückmeldungen waren immer positiv.
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